Prostatazentrum Hochfranken-Fichtelgebirge

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Prostataerkrankungen


Das etwa kastaniengroße Organ Prostata liegt unterhalb der Harnblase und besteht aus einzelnen Drüsen, die von Muskelfasern und Bindegewebe umgeben sind.
Grundsätzlich werden zwei Krankheitsbilder unterschieden:

• Die gutartige Vergrößerung der Drüse (Benigne Prostata-Hyperplasie, „BPH“)
Das Anfangsstadium ist gekennzeichnet durch Beschwerden beim Wasserlassen, gestörte Nachtruhe sowie gelegentlichen unkontrollierbaren Urinverlust. Später leidet der Betroffene unter fortwährendem Harndrang, Schmerzen, Fieber und Schüttelfrost. Unbehandelt kann es sogar zur Urinvergiftung kommen.

• Die bösartige Veränderung der Prostata (Prostatakrebs, Prostatakarzinom)
Mit mehr als 63.400 Neuerkrankungen im Jahr in Deutschland ist das Prostatakarzinom die häufigste Tumorerkrankung des Mannes. Im Frühstadium sind schonende und potenzerhaltende Behandlungsmethoden möglich. Die Heilungsaussichten hängen vom Stadium der Erkrankung, von der Aggressivität der Krebszellen, dem Alter und Allgemeinzustand des Patienten ab.

Jeden Mann können Erkrankungen der Prostata betreffen – ein guter Grund, ab dem 45. Lebensjahr regelmäßig einen Urologen zur Vorsorgeuntersuchung zu konsultieren!